RGB PLANET Videoplanet 2010, Videoprojektion auf Chloropren Ballon.
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Katja Loher projiziert ihre Videos auf die Oberfläche von grossen, glatten Globen, die mitten im Raum hängen. Die 31-jährige Schweizer Künstlerin löst sich vom Monitor und der Black Box, in der Videos auf eine oder mehrere Wände projiziert werden, und inszeniert statt dessen ihre Werke als raumgreifende "Videoskulpturen". Sie entstehen in ihrem New Yorker Atelier in enger Zusammenarbeit mit Tänzern, Choreografen, Musikern und Designern. Loher nennt sie "Videoplanets" und "Miniversen". Die kleinformatigen "Miniversen" sind Kugeln, deren Innenseite bespielt und der Aussenwelt durch Oeffnungen erschlossen wird. Wie die grossformatigen "Videoplanets" reflektieren sie die Conditio humana in der globalisierten Welt.
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SCULPTING IN AIR Videoplanet 2010, Videoprojektion auf Chloropren Ballon.
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In ihrem Video, das sie anllässlich der diesjährigen Eröffnung des spektakulären MAXXI-Museum von Zaha Hadid herstellte, greift Loher ein neues Thema auf und inszeniert einen Dialog zwischen Mensch und Computer. Das rudimentläre Frage- und Antwortspiel und die uniform kostümierten Akteure erinnern an Science- Fiction-Filme der 1970er Jahre. Mit ihrer überzeichneten Bildsprache unterstreicht die Künstlerin, dass der Wortwechsel zwischen dem funkelnden Auge und der rotierenden Harddisk keine Verstländigung aufkommen lässt. Text: Ruth Littman
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copyright katja loher
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