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Beim Videoplaneten "Orchestriertes Geschehen/Sein" bewegen
sich aus der Vogelperspektive aufge-zeichnete, stilisierte Menschenchoreographien
in Ornamenten.
Die Tänzer formen in sich wiederholenden Choreo-graphien Buchstaben,
die in der Postproduktion zu Worten und poetischen Aussagen kombiniert
werden. Mit dieser sichtbaren Sprache werden Szenen kombiniert, in welchen
sich Menschenmengen in abstrakten, kaleidoskopartigen Mustern bewegen,
Teil einer uniformierten, synchronisierten Masse werden und sich zu Formen
und Gebilden arrangieren.
Mit Leichtigkeit vollzieht der Tanz das lyrische Spiel mit Worten nach und formuliert
poetische Aussagen über die Jahreszeiten. Diese werden zu einem absurden,
sich in den Schwanz beissenden Zyklus, wobei die einzelnen Elemente jederzeit
in Gefahr zu sein scheinen. Die Elemente sind von einander abhängig, beeinflussen
sich, die Absenz eines Einzelteils kann einen Kurzschluss im Kreislauf verursachen.
"Orchestriertes Geschehen/Sein" handelt von Masse, um die Kraft einer gemeinsamen
Handlung.
There is no fall when the leaves stick to the trees.
There is no winter when the wind stops to breathe.
There is no spring when the bees leave the flowers.
There is no summer when there is no spring.
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