Miniversum 1 | Interplanetary System
Videoskulptur, 2008

Finnische Holzpappe, 5 Monitore mit SDHC Karten
Eine Komposition von 12 videos
Diameter: 45cm
Audio-Design: Asako Fujimoto
in Zusammenarbeit mit Hans Focketyn

 

 

Miniversen sind kugelförmige Objekte. Schichtenweise werden diese aus Acrylglas, Holz oder Aluminium aufgebaut. Die Oberfläche der Kugeln wird durch kreisrunde Oeffnungen durchbrochen, hinter denen Bewegungschoreographien von Menschenmengen auf Monitoren zu sehen sind.
In der Serie von Miniversen schafft Katja Loher ein hin und her zwischen traditionellen Medien und innovativen Konventionen, kugelartige Skulpturen werden mit Videos befruchtet. Lohers Videoskulpturen erforschen die komplexe Beziehung zwischen der Menschheit und der Natur durch die aus der Vogelperspektive erfassten choreographischen Bewegungen von uniformierten Massen, die Aufgaben bewältigen welche zuvor in der Natur ohne menschlichen Eingriff von statten gingen. Die Kugeln verhalten sich wie kommunikative Fortbewegungsmittel in denen Wirbel und Tunnel dem Auge des Betrachters erlauben zu wandern um die notwendigen Informationen von einem Video zum nächsten zu transportieren.

Bei Miniversum1 wirken die aus der Vogelperspektive choreographierten Menschengruppen wie Einzeller unter dem Mikroskop, die der Betrachter beobachtet und untersucht. In diesem reduzierten, mikroskopischen Kosmos eröffnen sich poetische Momente.

 

 

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Blick ins Miniversum:

 

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Blick ins Miniversum:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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